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Das RoundOF-Konzept

Kurz:

  • Auf RoundOF zahlt niemand für sich selbst, sondern man finanziert sich die Teilnahme gegenseitig, weil das glücklich macht und die Gemeinschaft stärkt.
  • RoundOF ist frei von Werbung und Datenkraken, weil es den Benutzern gehört und von diesen finanziert wird.
  • Das wird auch immer so bleiben, denn es ist juristisch abgesichert, dass RoundOF immer in der Hand der Benutzer bleiben wird.


  • Lang:

    Social Networks sind beliebt, fast jeder macht mit. Trotzdem werden sie teilweise heftig kritisiert. Hauptkritikpunkt: Indem sie für die Nutzer kostenlos sind, muss jemand anders die Social Networks finanzieren. Dieser andere ist die Werbe-Industrie. Diese platziert immer mehr Werbung immer näher am Kunden. Die Kunden - wir alle - werden nach allen Regeln der Kunst ausgeforscht und manipuliert.

    Wenn wir das nicht wollen, gibt es eine einfache Lösung: Wir müssen einfach selbst ein Social Network aufziehen. Dafür gibt es mehrere Ansätze, zum Beispiel Diaspora oder Friendica und etliche andere.

    Bisher hat jedoch kein alternatives Social Network ein nachhaltiges und überzeugendes Geschäftskonzept vorlegen können. Deshalb haben wir uns überlegt, wie so ein Geschäftsmodell aussehen könnte.

    Eins ist klar: Wenn wir wollen, dass uns niemand ausforscht und manipuliert, dann müssen wir unser Netzwerk selbst in die Hand nehmen und selbst finanzieren.

    Daraus ergibt sich das Konzept von RoundOF:

    RoundOF ist kostenpflichtig. Damit das für die einzelnen nicht zu teuer wird, greift RoundOF weitgehend auf kostenlose Open Source Software zurück.

    Der Standard-Einwand an dieser Stelle ist: "Das funktioniert nur solange, bis ein großes Unternehmen den Laden übernimmt. Dann werden wir doch wieder alle den Profit-Interessen untergeordnet, ausgeforscht und mit Werbung manipuliert."

    Um das zu verhindern, ist RoundOF als Community-Projekt konzipiert. Zunächst gehört das Projekt einfach den Mitgliedern dieser Plattform. Später kann ein Verein oder eine Genossenschaft daraus werden. Das bietet für RoundOF viele Vorteile: Vereine und Genossenschaften sind gegen Übernahmen geschützt und demokratisch organisiert. Zusätzlicher Vorteil einer Genossenschaft: Eine Genossenschaft ist ein gewinnorientierter Wirtschaftsbetrieb, der handfeste Vorteile für seine Mitglieder erwirtschaften kann und soll. Zweck der Genossenschaft ist es, eine Kommunikationsplattform für die Mitglieder und deren Freunde zu betreiben und weiterzuentwickeln. Das ist die solideste und nachhaltigste Basis für RoundOF. Genossenschaften dürfen zudem Gewinne an die Anteilseigner ausschütten, so dass Beteiligungen sich auch als Geldanlage lohnen - ein zusätzlicher Anreiz, sich zu beteiligen. Warum sollen wir es Google und Facebook überlassen, mit unseren Daten Gewinne zu erwirtschaften? Mit RoundOF behalten wir sowohl die Daten als auch die Gewinne für uns. Gleichwohl werden Spekulanten ausgeschlossen, denn Genossenschaftsanteile können nicht wie Aktien frei gehandelt werden. Es gibt keinen "Aktienkurs", auf dessen Verlauf man spekulieren könnte, weil die Genossenschaftsanteile immer den gleichen Wert behalten. Die Genossenschaft bietet besonders interessierten Mitgliedern die Möglichkeit, sich an RoundOF zu beteiligen, und zwar sowohl an den Entscheidungen über das Projekt als auch an seinen Gewinnen.

    Beim Genossenschaftsverband sagte man uns jedoch, wir sollten das Projekt erst einmal auf die Beine stellen und es später in eine Genossenschaft überführen. Also machen wir das so. Im Dienstleistungsvertrag ist festgelegt, dass RoundOF im Erfolgsfall in eine Genossenschaft oder einen Verein überführt werden muss.

    Der nächste Einwand lautet meist, dass niemand bereit wäre, für so eine Plattform zu zahlen. Daher kam uns die Idee, die Zahlung selbst in einen sozialen Vorgang einzubetten: Man kann nicht für sich selbst zahlen, sondern nur für jemand anderen.
    Dieser Aspekt ist so wichtig, dass er eine eigene Seite bekommen hat.